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Ein kleines Märchen zum Glück

Es waren einmal zwei Bärenjungen, die zogen aus, um Helden zu werden, so wie sie es aus Großvaters Abenteuer– Geschichten kannten.

In ihrer Phantasie retteten sie bereits den Wald vor einem riesigen Feuer. Die geretteten Bärenmädchen riefen ihnen die schönsten Heldenworte zu und die beiden Bären waren sehr, sehr stolz.
Sie gingen richtig auf, in diesen wunderschönen Gefühlen, ein Held zu sein.
Doch wo sollten sie nun ein Feuer herbekommen, denn ohne Feuer gab es keine Rettung….und ohne Rettung gab es keine Helden.
Plötzlich rief der eine Bär: „ Sieh mal, da im Fluss, da ertrinkt jemand! Schnell zur Hilfe!“- und schon eilten die beiden Bärenjungen los und retteten mit großer Anstrengung etwas Weißes vor dem Ertrinken.
„Brrrr! Was macht Ihr denn mit mir? Meine schönen Federn“ schimpfte der gerettete Schwan. Oh wie peinlich, sie hatten einen Schwan vor dem Ertrinken gerettet. Dabei können Schwäne doch schwimmen!
Aufgebracht flog der Schwan wieder zurück ins Wasser und unsere beiden Bären ließen die nassen Köpfe hängen.
Wie sollten sie jemals Helden werden?, dachten sie und ließen den Kopf noch tiefer hängen.
Ob jetzt überhaupt noch irgendwer sie mochte? Wer mag schon Bären, die Schwäne retten? Die Mädchen würden sie auslachen….
Da kam eine kleine Fee vorbei geflogen :“Nanu, was macht ihr denn hier?“ fragte die kleine Fee. Da erzählten die Bären ihr die ganze Geschichte. Zugegeben, die kleine Fee konnte ein Lachen wegen dem geretteten Schwan nicht verkneifen, aber da sie die Bären so liebevoll ansah, konnten diese ihr gar nicht böse sein.
„Kannst Du uns jetzt zu Helden machen?“, baten die zwei Bären die Fee.
Ein Lachen kam von der Fee:“ Und was macht Ihr dann, wenn ich Euch zu Helden mache? Da wisst ihr ja nie, ob die anderen Waldbewohner Euch nur deswegen mögen, weil ihr Helden seid?“ Diese Vorstellung fanden unsere Bären schon ein wenig gefährlich, wollten sie doch von den Bärenmädchen unbedingt gemocht werden.
Die kleine Fee wusste aber sofort Rat:“ Ich weiß, wie ihr heldenhaft glücklich sein könnt. Wollt ihr das mal ausprobieren? Ich bin nämlich eine Glücksfee!“
Eine Glücksfee! Davon hatten die Bären noch nie gehört. Das klang ja abenteuerlich! Feen, Elfen und Zwerge…ja klar, die gibt es schon, aber eine Glücksfee?
Die kleine Fee berichtete: Früher habe ich Wünsche erfüllt, aber alle, ob Bär oder Mensch haben sich immer das Falsche gewünscht. Sie waren dann einen Tag lang glücklich, und dann entstand der nächste Wunsch und sie waren wieder unzufrieden.
Der eine Bär wusste sofort die Lösung: „Dann zaubere doch Wunschmaschinen!“ „Ja“, antwortete die Fee, „auch das habe ich bereits versucht, aber selbst damit wurde weder Bär noch Mensch glücklich! Deshalb habe ich meinen Beruf gewechselt und bin jetzt eine Glücksfee!“
Das ist ja eine tolle Idee, freuten sich die kleinen Bären. Jetzt wollten sie sofort ihren Beruf wechseln. Statt Helden zu werden wollten sie nun Glücksbären werden.
Doch wie geht das?
In diesem Moment zog die Fee ein Geschenk für die beiden aus ihrem Feen- Täschchen. „Das ist eine Glücksfeder“ erklärte die kleine Fee, „Wenn Ihr sie berührt, erinnert sie Euch jedes Mal daran, dass ihr jetzt gerade glücklich sein könnt! Ihr werdet Euch noch wundern, wo sich überall das Glück versteckt.“ – Und mit diesen Worten flog die kleine Fee schon weiter.
„Kleine Glücksfee, werden wir Dich wieder sehen?“, riefen die Bären schnell hinterher. Als Antwort hörten sie ihr glöckchen-helles Lachen und sahen sie funkelnd verschwinden.
„Hast Du das verstanden?“ fragte der eine Bär seinen Freund. „Wir können jetzt schon glücklich sein?“ Die Neugier war geweckt und schon probierten sie die flauschige Glücksfeder aus. Tatsächlich! Da kam ihnen ganz Bärenhausen in den Sinn! Großvater Bär, die Bäreneltern, die Bärenfreunde, die anderen Tiere….. und sie spürten plötzlich, wie lieb sie all die anderen hatten! Wie schön, dass es Bärenhausen gibt. Auf einmal erinnerten sie sich an all die zauberhaften Momente, die sie dort schon erlebt hatten: Die lustigen Bären-Feste, die aufregenden Schatzsuchen mit Großvater Bär, der Sommer-Zirkus mit all den anderen Tieren, die Märchen-Abende mit Großtante Bär, und vieles mehr.
In diesem Moment bekamen die beiden Abenteurer große Sehnsucht, wieder daheim zu sein.
Hatten sie sich doch tatsächlich auf Heldenreise begeben, um all das zu erfahren, was sie in Bärenhausen bereits hatten. Es war ihnen nur nicht aufgefallen. Das war also der Glückszauber! „Da brauchen wir ja nur auf das zu schauen, was wir bereits haben….“ „..auf alles was schön ist….“- riefen die Bären aufgeregt durcheinander.
„Das erzählen wir auch den anderen!“ riefen die Abenteurer begeistert. „Wir haben das Geheimnis vom Glücklichsein entdeckt! Da werden in Bärenhausen aber alle staunen!“, freuten sich die beiden Glücks- Helden und machten sich vergnügt mit ihrer Glücks-Feder auf den Heimweg nach Bärenhausen.
Und die beiden Bären fühlten sich dabei sehr, sehr wohl in ihrem Fell.

Wenn Du also, lieber Besucher, das nächste mal eine schöne Feder siehst, dann heb sie auf, denn wer weiß, vielleicht erinnert sie auch Dich an den Glückszauber…..

 

Quelle: ww.richtig-gluecklich.de

Vitalität schafft Freiräume

Kennen Sie das, Sie hatten einen anstrengenden Arbeitstag, die Kinder stürmen auf Sie ein, quengeln und wollen Ihre volle Aufmerksamkeit und dabei wollen Sie einfach nur in Ruhe ankommen?

 

Sind Sie selbständig und können an manchen Abenden schlecht einschlafen, weil noch so viele Aufgaben in Ihrem Kopf herum schwirren, die auf Sie warten?

 

Oder nach dem Umzug in neue Räume können Sie sich nicht mehr so gut konzentrieren und Sie fragen sich, warum das so ist? Sie suchen Lösungen.

 

Stellen Sie sich einfach mal vor, ein Bach schlängelt sich durch eine wunderschöne Landschaft, Schmetterlinge schwirren herum und eine leichte Brise setzt die Gräser in feine Schwingungen. Dieses friedliche Bild können wir übertragen, wenn es darum geht, in die Ruhe zu kommen, aufzutanken und zu entspannen. Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, wie Sie in Harmonie mit Ihrer Umgebung leben und wo Sie Ihre Akkus wieder aufladen können?

 

Mit Hilfe einer über 3000 Jahre alten chinesischen Erfahrungslehre, Feng Shui, kann Harmonie zwischen Mensch und seiner Umgebung erzeugt werden. Die direkte Übersetzung lautet: Der Weg des Windes und des Wassers. So können insbesondere Gärten, Häuser, Wohnungen, Büros und Praxen so gestaltet werden, dass vitalisierende Räume entstehen.

 

Wünschen Sie sich ein größeres Engagement, gesunde und zufriedene Mitarbeiter, die morgens motiviert an ihren Arbeitsplatz kommen? Oft genügen schon kleine entscheidende Veränderungen, die eine große Wirkung haben.

 

Bei einem Architekten reichte schon das Umstellen seines Schreibtisches, um wieder in seine Kraft zu kommen und Medikamente für sein Herz zu reduzieren. Eine Kundin hat ihre Beziehungsecke neugestaltet und wissen Sie, was dabei raus gekommen ist? Sie ist inzwischen mit Ihrem Freund zusammengezogen. Damit das gemeinsame Baby einen Raum bekommt, der seine Entwicklung fördert, hat sie mich gleich wieder für die neue Wohnung engagiert. Mein tiefes Wissen um die Zusammenhänge von Raum und Umgebung helfen mir in den Beratungen genau das zu geben, was meine Kunden benötigen.

 

Feng Shui kann für ein ausgeglicheneres Leben sorgen, so dass Einschnitte nicht so tief schmerzen und Höhen in Liebe und Dankbarkeit gespürt werden.

 

Haben Sie schon einmal vom inneren Haus gehört?  Das sind Ihre Gefühle, Ihre Gedanken, all das, was Ihr Wohlbefinden ausmacht… Es sprach mich einmal eine Mutter an, die sich ständig über ihren Sohn geärgert hat. Er hat sie zur Weißglut gebracht und sie begann schon an sich zu zweifeln. Ich habe ihr aufgezeigt, wie sie „tickt“ und wie ihr Sohn veranlagt ist und ihr geraten, öfter mit ihm in den Wald zu gehen. Sie berichtete erstaunliche Veränderungen, denn da konnten sie sich über viele Dinge unterhalten und ihre Beziehung wurde deutlich entspannter. Allein durch das Wissen der unterschiedlichen Veranlagungen konnte diese Mutter wieder Lebensenergie gewinnen, ihr Selbstvertrauen stärken und neue Perspektiven sehen.

Genau das ist die größte Freude, die ich auf den Gesichtern meiner Kunden sehen kann.

Regina Brecht

Brecht-Zentrum

Was bewirkt Glück?

Glückliche Gefühle haben viele positive Auswirkungen auf uns. Studien zeigen, dass uns z.B. Vorfreude motivierter, kreativer und einfallsreicher macht.

Unsere Leistungsfähigkeit ist nachweisbar viel höher mit guten Gefühlen. Das bestätigt die Flow- Forschung an Spitzensportlern.

Auch das Lernen gelingt leichter und effektiver. Sogar Probleme können wir so schneller und besser lösen.

Kurz gesagt: Mit glücklichen Gefühlen befindet sich unser Gehirn im optimalen Zustand für die unterschiedlichsten Anforderungen des Lebens.

Natürlich wirken wir mit glücklichen Gefühlen auch attraktiver auf andere Menschen und gehen offener auf sie zu. Wer kennt das nicht, dass man frisch verliebt mehr interessierte Blicke auf sich zieht als noch zur Single-Zeit.

Glückliche Menschen sehen allgemein mehr das Schöne im Leben, da die Wahrnehmung auf das Positive gerichtet ist. Dadurch werden die guten Gefühle ständig neu bestätigt und verstärkt. Ein gutes Beispiel für eine solche Positiv-Spirale sind frisch Verliebte.

Welche Auswirkungen hat Glück auf den Körper?

Wie oben beschrieben, bewirken Glücksgefühle ein Wachstum der entsprechenden Gehirnareale. Das hat zur Folge, dass wir diese Gefühle immer schneller und intensiver empfinden können.

Durch die Ausschüttung von Hormonen werden natürlich auch alle normalen Körperfunktionen wie z.B. Atmung oder Herzschlag beeinflusst.

Gute Gefühle regen so auch direkt ein gutes Immunsystem an.

Es wurde nachgewiesen, dass Eheleute schon einige Stunden nach einem Streit eine deutlich geringere Anzahl der wichtigen Killerzellen und Antikörper im Blut hatten. Glück hält also gesund!

Sogar Babys im Brutkasten, die drei mal täglich emotionale Zuwendung in Form von Streicheleinheiten und leichter Bewegung der Gliedmaßen erhielten, entwickelten sich deutlich schneller als vergleichbare Babys. Sie konnten deshalb ihren Brutkasten eine Woche früher verlassen als üblich.

Glück hält uns also körperlich gesund und fördert unsere Entwicklung.

Passt Glück immer?

Manche Menschen befürchten, dass zu glückliche Gefühle oberflächlich sein könnten. Sie vergessen dabei, dass Glück sich nicht nur in Spaß ausdrückt, sondern in einer großen Bandbreite unterschiedlichster Gefühle. Deshalb bietet sich für jede Situation auch ein angemessenes positives Gefühl an.

Berufliche Anforderungen lassen z.B. mit Souveränität und Zuversicht sehr viel effektiver angehen als mit emotionalem Stress.

Oder wenn man einem Freund helfen möchte, dem es schlecht geht, passen Verständnis und Liebe im Umgang mit ihm bestimmt besser als Betroffenheit und Mitleid.

Und natürlich ist es auf einer Feier angemessen, den schönen Augenblick zu genießen und sich emotional zu entspannen. Oder in Momenten der Zweisamkeit die tiefe Liebe zum Partner zu empfinden.

Es gelingt uns vielleicht nicht immer, in jeder Situation gute Gefühle zu empfinden, aber wir können diese Qualität trainieren und ausbauen. Um so ein möglichst erfülltes Leben zu führen.

Wofür sind negative Gefühle gut?

Auch negative Gefühle haben von Natur aus einen Sinn. Sie sollen uns von etwas abzuhalten, was uns in Gefahr bringen würde oder einfach nicht gut tut. So erinnert uns Hunger daran, dass wir etwas essen sollten, wenn wir nicht unserem Körper schaden wollen. Oder das unangenehme Gefühl von Einsamkeit bringt uns vielleicht dazu, dass wir wieder Kontakt suchen.

Da diese unangenehmen Gefühle einen positiven Zweck erfüllen, macht es auch keinen Sinn, gegen sie anzukämpfen. Vielmehr ist es hilfreich, das zugrunde liegende Bedürfnis zu erkennen und zu erfüllen. Denn dann löst sich das negative Gefühl sofort auf und wir bekommen stattdessen angenehme Belohnungs-Gefühle.

Wenn wir uns also einsam fühlen und deshalb am Abend Freunde besuchen, bekommen wir sofort positive Gefühle wie Verbundenheit, Verstandenfühlen oder Gemochtwerden. So möchte unser biologisches System uns motivieren, alle unsere angeborenen Bedürfnisse zu erfüllen und dadurch in letzter Konsequenz unser Überleben zu sichern.

Da wir aber in der Regel alles haben, was wir zum Überleben und zum Glücklichsein brauchen, benötigen wir selten tatsächlich negative Gefühle. Wir können also unser Leben aktiv verschönern, wenn wir uns bewusst machen, was unser Bedürfnis ist, und inwiefern es vielleicht schon längst erfüllt ist. So produzieren wir weitestgehend positive Gefühle.

Quelle: www.richtig-gluecklich.de

Wie entstehen Glücksgefühle?

Wir alle verfügen von Natur aus über ein angeborenes Belohnungs- und Vermeidungssystem. Jedes Kind kommt auf die Welt mit dem Bedürfnis nach Nahrung, Nähe und Sicherheit. Geben wir ihm Wärme, zu essen und zu trinken, bekommt es schöne Gefühle, und wenn es hungrig ist, schlechte Gefühle.

Kleine Babys müssen z.B. nicht erst lernen, eine liebevolle Umarmung zu genießen und als Geborgenheit zu empfinden, oder Verlassen werden vermeiden zu wollen.

So hat die Natur dafür gesorgt, dass wir durch gute und schlechte Gefühle unser Überleben sichern.

Später bauen alle anderen guten Gefühle durch Lernprozesse wie z.B. Erziehung auf diesen angeborenen Belohnungssystemen auf.

Wenn wir etwa eine gute Note in der Schule erzielt haben, wurden wir dafür meist in Form von Anerkennung belohnt. Dieses Belohnungsgefühl machen wir uns heute noch nach guten Leistungen.

Beim Glücklich sein kommt es also genau auf diese emotionalen Belohnungssysteme an! Denn man kann lernen, diese gezielt mehr zu nutzen und zu verstärken.

Wie die Wahrnehmung unser Glück beeinflusst

Jede Sekunde prasseln Millionen von Außenreizen auf uns ein. Einen geringen Teil davon nehmen wir unbewusst auf, und nur etwa 7 Informationseinheiten pro Sekunde können wir bewusst verarbeiten. Das ist unglaublich wenig!

Diese selektive Wahrnehmung führt dazu, dass wir nur einen Teil von der Welt mitbekommen, wie sie wirklich ist. Wir bekommen vor allem einen subjektiven Eindruck davon. Wenn deshalb 10 verschiedenen Personen ein- und dieselbe erlebte Situation schildern, bekommt man manchmal den Eindruck, dass sie von recht unterschiedlichen Erlebnissen reden.

Unsere selektive Wahrnehmung der Welt bestimmt aber, wie wir uns in ihr fühlen. Deshalb ist die Ausrichtung unserer Wahrnehmung entscheidend für unser Glücksempfinden im Leben. Denn das, was wir als sehr wichtig erachten, fällt uns verstärkt auf und bestimmt so unsere Gefühle.

Ist es uns also besonders wichtig, die großen und kleinen Glücksmomente in unserem Leben wahrzunehmen, fallen sie uns automatisch auf und wir empfinden oft glückliche Gefühle. Eine gut ausgerichtete Wahrnehmung ist also schon ausreichend, um ein wirklich glückliches Leben zu führen!

Beurteilung und Glück

Auf jeden Außenreiz produzieren wir im Gehirn mehrere Millionen Signale. Auf alles, was wir wahrnehmen, treffen wir also unglaublich viele Beurteilungs- und Entscheidungsprozesse, bewusste und größtenteils unbewusste.

Letztlich bedeutet das, dass unsere Beurteilung wesentlich mehr Einfluss auf unsere Gefühle hat als die bloße Wahrnehmung einer Situation.

In Japan werden Sumo- Ringer als Schönheits-Ideal verehrt und von Frauen heiß begehrt. Im Westen wird dagegen die A-Form bei Männern eher abgelehnt und die V-Form angestrebt. Während im Westen die schlanke Frau meist als Schönheits-Ideal gilt, werden im traditionellen Indien eher wohlgenährte Frauen hoch angesehen, da sie offensichtlich Wohlstand und Weiblichkeit verkörpern.

Die zeigt deutlich, dass unsere Beurteilung der Welt wesentlich bedeutsamer ist für unser empfundenes Glück als die Außenwelt. Alles, was wir als schön bewerten und auch wahrnehmen, macht uns automatisch schöne Gefühle.

Geeignete Beurteilungen über das Leben an sich können also unsere Gefühle grundlegend zum Positiven verändern!

Glück im Körper

Unser Gehirn befindet sich immer im Training! Positive und negative Gefühle werden dabei in verschiedenen Systemen erzeugt. Positive Gefühle sind eher in der linken Gehirnhälfte angesiedelt, negative eher in der rechten.

Wenn wir Glücksgefühle empfinden, werden die entsprechenden Gehirnareale aktiv und fangen an zu wachsen. Bei starker Nutzung können die Glückszentren nachweisbar sogar innerhalb weniger Stunden deutlich wachsen! Nichtgenutzte Areale, in diesem Fall die der negativen Emotionen, fangen gleichzeitig langsam an zu schrumpfen. Praktischerweise haben aktive positive Gehirnzentren zusätzlich noch eine hemmende Wirkung auf negative Gefühle. Unser Gehirn unterliegt also einem ständigen Veränderungs- Prozess, um sich auf die aktuellen Anforderungen einzustellen.

Körperlich spürbar werden für uns Glücksgefühle vor allem durch die Ausschüttung von Hormonen und Neurotransmittern. Die wichtigsten, die bisher nachgewiesen wurden, sind Dopamin bei allen Gefühlen von Begierde, Vorfreude, Lust oder hoher Konzentration (Flow- Erlebnisse), Endorphine bei allen Arten von Freude und Genuss (z.B. Schokolade), Oxytocin bei Gefühlen wie Liebe, Freundschaft, Sex und der Entstehung emotionaler Bindungen, und neben den Endorphinen auch Serotonin bei körperlicher Bewegung.

Quelle: www.richtig-gluecklich.de

 

Was ist Glück?

Unter Glück verstehen wir, glückliche Gefühle zu empfinden. Denn was helfen uns die schönsten Lebensumstände, wenn wir darüber nicht Glück empfinden können?

Grundsätzlich bietet uns das Leben unendlich viele Varianten an glücklichen Gefühlen, wie etwa Ausgelassenheit, Spaß, Liebe, Verbundenheit, Geborgenheit oder auch inneren Frieden, Genuss, Gelassenheit, Dankbarkeit, Zuversicht und Optimismus …

Es ist natürlich schön, auch im Alltag so oft wie möglich glückliche Gefühle zu empfinden.

Da unsere Gefühle sich ständig verändern und in jedem Moment neu entstehen, ist Glück kein dauerhafter Zustand. Es ist vielmehr eine Aneinanderreihung von glücklichen Momenten. Wenn wir also das persönliche Glücksniveau anheben wollen, macht es Sinn, möglichst viele Glücksmomente wahrzunehmen.

Was macht uns glücklich?

Reiche Menschen haben nicht mehr glückliche Gefühle als ärmere, Paare nicht mehr als Singles, Gesunde nicht mehr als chronisch Kranke.

Wenn man allen diesen Gruppen eine Uhr umhängt, und alle 5 Minuten in eine Tabelle ihr momentanes Glücksempfinden bewerten lässt, zeigen sie keine nennenswerten Unterschiede.

Paare vergessen genauso oft ihre Beziehungssorgen wie Singles ihren unerfüllten Partnerwunsch, Reiche ihre Termindruck genauso oft wie Ärmere ihre Geldsorgen, und Kranke ihre Schmerzen genauso oft wie Gesunde ihre alltäglichen Sorgen. Alle diese Gruppen empfinden etwa gleich oft glückliche Gefühle.

Größere Unterschiede gibt es da nur bei einzelnen Vertretern jeder Gruppe.

Alle diese Studien zeigen sehr deutlich, was die meisten von uns schon wissen: Das Glück liegt nicht in den äußeren Umständen. Doch wo liegt es dann?

Tatsächlich macht den großen Unterschied die Wahrnehmung der eigenen Lebensumstände. Menschen, die gezielt auf die kleinen und großen Glücksmomente im Leben achten und diese genießen, sind insgesamt wesentlich glücklicher.

Inneres Glück

Manche Menschen sagen, Glück kommt von innen. Tatsächlich hat unser empfundenes Glück mit inneren Prozessen zu tun, vor allem mit der Ausrichtung unserer Wahrnehmung und der Beurteilung dessen, was wir wahrnehmen. Aber selbst, wenn wir unsere Wahrnehmung nach innen richten und dabei Glück erfahren, nutzen wir dieselben Entstehungsprozesse von Gefühlen wie beim Erleben äußerer Umstände:

Religiöse Menschen betrachten z.B. in der Meditation ihr Inneres, fokussieren also die Wahrnehmung nach innen. Und das, was sie sehen, beurteilen sie als göttlich, als Ausdruck der reinen Seele, als Teil der Natur, etc. Da sie dies als schön empfinden, bekommen sie auch entsprechende Gefühle von Einssein mit sich selbst oder der Natur, empfinden sich als Teil des Göttlichen.

Wie auch bei der Aussenwahrnehmung bestimmt das, was sie sehen, ihre Gefühle. Genauso kann man natürlich die ganze Welt als göttlich beurteilen und dann so empfinden. Für viele Menschen ist das eine sehr erfüllende Form des Glücks.

Studien zeigen deshalb, dass religiöse Menschen im Schnitt ein wenig glücklicher sind als nichtreligiöse, vor allem, da sie mit Schicksalsschlägen besser umgehen können.

Quelle : www.richtig-gluecklich.de